Vanadyl Sulfat ist ein Abkömmling von Vanadyl, einem essentiellen Spurenelement. Vanadyl Sulfat aktiviert die Insulin-Rezeptoren der Muskelzellen und bewirkt dadurch, dass das körpereigene Insulin vermehrt Glykogen in die Muskelzellen transportieren kann und verhindert daher, dass dieses als Triglycerid in den Fettzellen gespeichert wird. Folglich wirkt Vanadyl Sulfat indirekt über das Insulin sowohl anti-katabol, da die Muskelzelle kein Muskeleiweiß abbauen muss, um Energie zu gewinnen, sondern vermehrt Glykogen zur Verfügung hat, als auch anabol, da Insulin auch verstärkt Aminosäuren in die Muskelzellen transportieren kann und somit die Proteinsynthese verbessert. Nach kohlenhydratreichen Mahlzeiten findet durch die gesteigerte Effizien des Insulin auch keine übermäßige Ausschüttung mehr statt, was den Blutzuckerspiegel nicht nach kurzer Zeit unter sein Anfangslevel sinken lässt.
Vandyl Sulfat sollte mit einer Dosierung von 40-50 mg pro Tag über einen Zeitraum von 10-12 Wochen eingenommen werden. Die Einnahme erfolgt über den Tag verteilt zu den Mahlzeiten. Eine Einnahme zu kohlenhydratarmen Mahlzeiten oder auf nüchternen Magen ist zu vermeiden, da es dann zu einer Unterzuckerung kommen kann. Die Nebenwirkungen sind individuell verschieden und selten, meistens aber Magen-Darm-Beschwerden. Treten diese auf, sollte man die Dosierung verringern. Wer nach einer Woche nicht über eine prallere Muskulatur (durch die wasserbindende Eigenschaft von Glykogen) verfügt und einen Kraftanstieg verzeichnet (durch die Wirkung des Glykogen auf die ATP-Energiegewinnung), kann die Einnahme getrost abbrechen. In diesem Fall waren die Insulinrezeptoren der Muskelzellen bereits effizient genug. Einen Versuch ist es aber in jedem Fall wert.